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Noch anderthalb Wochen… 6. Juli 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 16:55

Kaum war ich nach Burkina zurueckgekehrt, ging das volle Programm auch gleich direkt los: um die technischen Schwierigkeiten meines Filmschnittporgramms zu beheben, stellte der DED mir einen Experten zu Verfuegung mit dem ich zwei Tage lang Koepfe rauchend zusammensass, um wenigstens noch den letzten Rest vom Film bearbeiten zu koennen.

Danach standen zwei Tage Abschlussseminar vom DED auf dem Programm, dass sehr schoen, interessant, aber auch sehr umfangreich war, leider viel zu kurz fuer all die Diskussionen, Gespraeche und Evaluierungen die auf dem Programm standen.

Am Ende wurden wir dann beim sogenannten „Pot d’au revoir“ (Abschiedstrunk) offiziell vom DED verabschiedet, zu dem sogar meine beiden Patnerorganisationen gekommen sind, was mich wirklich gefreut hat.

An diesem Freitagabend stand aber noch viel mehr an, was ich verdauen musste.

Meine Freundin Therese, die in meiner ersten Organisation mitgearbeitet und mir die Korruptionsgeschichte aufgedeckt hat, wollte mich schon die ganzen Tage dringend sprechen und obwohl ich schon zwei schlaflose Naechte hinter mir hatte, stand mir jetzt die dritte bevor: bis vier Uhr morgens erzaehlte sie mir aus ihrem Leben, die verschiedenen schwierigen Etappen, was wirklich ein Roman haette sein koennen und ich steckte mitten im interessantesten Gespraech dieses Jahres, endlich mal eine selbstaendige Frau, die unabhaengig denkt, sich um mich kuemmert und vor allen Dingen mir eine riesige Neuigkeit zu erzaehlen hatte: Gegen meine erste Organisation wird nun strafrechtlich vorgegangen!!!!

Ich konnte es zuerst nicht glauben, es waere zu schoen gewesen, um war zu sein, aber es scheint wirklich voran zu gehen!

Ein Praefekt, dessen Kinder als  beduerftige Waisenkinder auf der Homepage ausgegeben wurden, hatte dies entdeckt, sich beschwert, woraufhin meine Gastfamilie ihn und seine Familie bedroht haben und zusammenschlagen wollten.

Daraufhin hat er sich jetzt an verschiedene staatliche Instanzen gewendet, die reagieren muessen, da auch die PAMAC (die Organisation, die die Gelder der Vereinten Nationen verwaltet und an die kleinen oertlichen Organisationen verteilt) auf ihren Ruf bedacht ist, sich davon distanziert und ebenfalls klagt! Mich will der Anwalt der PAMAC auch sprechen, Zeugin kann ich aber sowieso nicht sein, aber davon gibt’s genug und jetzt trauen sie sich auch alle zu reden, alleine konnten sie nichts ausrichten!

Ich hoffe das klappt alles, dann muessten meine Gasteltern alles unterschlagende Geld zurueckzahlen und eine mehrjaehrige Gefaengnisstrafe waere auch drin!

Ein Abschiedsgeschenk? „Gott hat es so gewollt“ wie hier alle sagen wuerden? Ich weiss es nicht, ich bin nur unglaublich froh und erleichtert zu sehen, dass dieses Unrecht, dass ich selber miterleben musste und nichts dagegen machen konnte, vielleicht doch noch beendet wird! Es ist ein tolles Gefuehl, auch wenn man lieber nicht darueber nachdenken will, wie dicht der Dschungel der restlichen Korruption ist, die bleibt… aber immerhin: ein Baum weniger!

Tja und ansonsten muss ich noch jede Menge Berichte schreiben, den Film zuende bearbeiten, Unmengen von Leuten treffen und auf Wiedersehen sagen und so langsam meine Koffer packen.. anderthalb Wochen oder 11 Tage noch, viel zu kurz, zu unwirklich und doch beaengstigend nah der „Weltenwechsel“, aber der Rueckflug steht: um 9:05h morgens komm ich in Hannover am 18.7. an, auf den Augenblick freu ich mich ja dann doch! Auch wenn ich noch genau weiss wie mein Abflug dort war…

Also auf bald!

 

Togourlaub! 6. Juli 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 16:11

Vor einer Woche bin ich aus meinem Urlaub in Togo zurueckgekommen und muss sagen, dass ich gar nicht mehr zurueckwollte !
Fuer 10 Tage bin ich mit Jan, einem deutschen Zivi, dorthin gefahren, um mal ein afrikanisches Kuestenland zu besuchen und es hat sich echt gelohnt!
Nach 15 Stunden Busfahrt kamen wir ein wenig kaputt in Lomé, der Hauptstadt, an.
Dort campierten wir uns im einfachen Hotel Lily ein, wo man nur die Strasse ueberqueren musste, um direkt am Strand zu sein. Sand, Salzgeruch und Wellen, war das schoen, ich habs total genossen und wir haben fast jeden Tag laengere Strandspaziergaenge gemacht…
Muscheln gibt es allerdings nicht, dafuer angeschwemmte Kugelfische und man sollte aufpassen wohin man tritt, da viele den Strand als Klo benutzen, in Ghana soll es zwar noch schlimmer sein, aber es reichte, um immer lieber den Boden im Blick zu behalten… Schwimmen, besser gesagt in die Wellen gehen hab ich nur einmal gemacht, da gerade Regenzeit ist und deswegen unser Urlaub ziemlich verregnet war.
Mir war gar nicht mehr so bewusst was Regen bedeutet. Erstmal das Gefuehl nassgeregnet zu werden, erst seltsam und toll und dann waer man doch gerne wieder trocken… alle Menschen rennen blitschnell von den Strassen, stellen sich irgendwo unter, das Leben kommt zum Stillstand, zur Arbeit oder verabredeten Treffen wird nicht gekommen, was alle Welt versteht („es regnet ja…“) und man kommt nicht mehr vorwaerts und kann die Strassen kaum noch benutzen, da sie komplett aufgeweicht sind und alle grossen Schlagloecher voller Wasser stehen.
Wir hatten das Glueck das des oefteren zu erleben und irgendwann war dieses ewige in den Regen schauen und lesen auch nicht so spannend, also sind wir ins Landesinnere gefahren, um auf den hoechsten Berg Togos, immerhin knapp 1000m zu steigen. Unsere Flucht vor dem Regen war auch zuerst erfolgreich, bis allerdings auf einmal ein ueberraschendes Gewitter aufzog und wir innerhalb von 20 Sekunden wirklich bis auf die Haut durchnaesst waren. Unterstellen ging nicht, also sind wir weitergelaufen, bis wir in ein kleines Dorf kamen, wo wir in einem kleinen Berghaus Zuflucht suchen konnten und uns an einem kleinen rauchigen Feuer in der „Kueche“ waermen konnten. Die Frau, die wir durch unser Reinplatzen beim Kochen gehindert haben, war so lieb und wollte die ganze Zeit unsere Kleidung trocknen, meine Socken sind dabei leider verbrannt, aber das war wieder ein schoenes Erlebnis der Gastfreundschaft und Herzlichkeit, die man hier manchmal findet.
Auch sonst sind wir viel durch den Regenwald gewandert und alles war so gruen, es gab Baeume, die Luft war richtig frisch und sogar die Strassen asphaltiert, alles Sachen die ich mit zuhause verbinde, dass mich nur die Bananenbaeume ueberall davon abgehalten haben, zu glauben ich haette einen kleinen Ausflug nach Deutschland gemacht.
Landschaftlich war es sehr schoen, aber auch sonst unterschied sich Togo von Burkina.
Das Essen war abwechslungsreicher, toller Piment, Maisbrai in Bananenblaettern, Sojafleisch, Bananenchips und Ananas konnten wir ueberall probieren und was man auf dem Markt in Lomé alles einkaufen konnte, laesst sich leider nicht mit Ouaga vergleichen, viel mehr verschiedene Sorten von Gemuese oder sogar Salat, wonach man hier leider vergeblich sucht.
Stoffe sind auch anders bedruckt und generell merkt man, wie die ganzen Altkleider aus der westlichen Welt viel verbreiteter dort sind, dort kommt die bessere Qualitaet an und was dort nicht mehr verkauft wird, wird in die Sahellaender wie Burkina oder Niger geschickt.
Ein beeindruckendes Erlebnis war auch der Besuch beim Erbprinz von Togo in Togoville, dem Ort, an dem die Deutschen den Kooperationsvertrag mit dem togolesischen Koenig unterzeichneteten und Togo zum deutschen Schutzgebiet wurde.
Ein sehr eindrucksreicher Urlaub, der leider wie immer viel zu schnell zu Ende war, aber schliesslich habe ich hier in Burkina vor meiner Abreise auch noch einiges vor.

 

Rueckkehr 9. Juni 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 15:41

Am 17.7. fliege ich hier abends weg und dieses Datum ist ziemlich praesent in meinem Kopf.

Allein schon durch die Studiumsueberlegungen oder die praktischen Dinge, die ich vor meinem Abflug noch organisieren muss, richten meine Gedanken immer wieder darauf und inzwischen habe ich sogar eine Kalenderliste gemacht, um zu sehen wie viel Zeit mir noch bleibt.

Auf einmal ist das Jahr dann doch ganz schnell vorbei, wie immer. Das konnte ich mir am Anfang natuerlich nicht vorstellen, aber nun bin ich doch fast am Ende angelangt.

Ich muss mir manchmal meine Anfangsschwierigkeiten ins Bewusstsein rufen, man vergisst schnell was man eigentlich schon alles durchgemacht und erlebt hat.

Jeder erlebt hier sein eigenes Jahr, meins war bestimmt nicht einfach, aber ich bin froh hier geblieben zu sein, obwohl ich nie ernsthaft ueber Abbruch nachgedacht habe, wenn man allerdings mitbekommt wie einige der anderen Freiwilligen in Burkina abbrechen, vergleicht man sich natuerlich selbst damit.

Burkina scheint eins der schwierigsten weltwaerts- Laener zu sein, woran das liegt weiss ich nicht genau.

Ich habe trotz allem mein Leben hier liebgewonnen, manchmal fahre ich mit meinem Fahrrad durch die Strassen und sauge alle Eindruecke in mir auf und werde sehr wehmuetig bei dem Gedanken all dies bald hinter mir lassen zu muessen.

Inzwischen lerne ich die verschiedenen traditionellen Saefte zu machen, kann immer noch nicht genug von Mangos bekommen und weiss alle Vorteile hier sehr zu schätzen, aber ich glaube auch, das ein Jahr erstmal genug ist. Ich brauche intellektuellen Input, moechte wissen was in der Welt vor sich geht, moechte wieder anders gefordert werden, was hier leider alles nicht so moeglich ist.

Ich merke manchmal wie stark mein Beduerfnis nach ein Stueckchen zuhause ist, nur im Ausland ist auf die Dauer auch nicht so einfach, auch wenn mein Interesse fuer die verschiedensten Laender hier geweckt wurde, muss ich doch erstmal nach zuhause zurueckkehren.

Ich schwanke zwischen Wehmut und Vorfreude, je nach Stimmung ueberwiegt das ein oder andere, alles ist total unwirklich, bald wieder in eure andere Welt zurueckzukehren und mit meinen burkinischen Kleidern wie ein Paradisvogel auszusehen… das kann beaengstigend sein, aber genauso werde ich richtig gluecklich euch ab dem 18., wenn ich vormittags in Hannover lande, wieder in die Arme schliessen zu koennen!

Fuenfeinhalb Wochen noch, dann hab ich euch wieder! Eventuell bis dahin oder hoffentlich noch frueher, eure Damaris

 

Reisen… 9. Juni 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 15:40

In den letzten Monaten habe ich noch ein paar kleine Kurzurlaube und Ausfluege gemacht. Ostern bin ich zusammen mit Nils und Jan, den deutschen Zivis, und Nina in den Sueden von Burkina gefahren und haben dort unter anderem einen Nationalpark besucht und einige Elefanten gesehen, auch kleine Elefantenbabys, sehr cool J Die Reise war allerdings auch anstrengend, weil wir zu viert auf zwei kleinen Mopeds mit Gepaeck die ganze Tour gemacht haben, davon mindestens 90 km etwas, was man noch nichtmal mehr Sandpiste nennen kann, mein Hintern hat ziemlich gelitten…

Danach haben wir noch ein Dorf namens Tiebélé und den Koenigshof dort besucht, die dort ansaessige Ethnie, die Kassena, bemalen ihre Haeuser ganz traditionell, was sehr schoen aussieht. Abends sind wir dann noch auf einen Berg draufgeklettert von dem man bis nach Ghana sehen konnte. Allerdings konnte man auch ueberall ganz viele Buschfeuer sehen, sonst gibt es dort ja kein Licht und irgendwie war es ein seltsames Gefuehl ueberall diese gluehenden Flecken zu beobachten.

Oben auf dem Gipfel haben wir auch die lustige Erfahrung gemacht, dass deutsche Suessigkeiten hier einfach nicht das gleiche sind. Wir wollten eine Tuete Gummibaerchen essen, was etwas schwierig wurde, weil alles zu einer festen Masse zusammengeschmolzen war und wir dann kleine Glibberfaeden abziehen mussten, selten habe ich so geklebt J

 

Ende April bin ich noch mal in den Westen von Burkina gefahren, habe in Bobo Dioulasso, die zweitgroesste Stadt Burkinas, Irene, eine andere Freiwillige zu ihrem Geburtstag besucht und bin mit ihr zusammen nach Banfora gefahren, der touristischen Hauptattraktion in Burkina.

Zuerst haben wir eine Piroguentour auf einem See gemacht wo wir Hippos sehen konnten, allerdings sieht man von denen leider meistens nur Nasenloecher, Augen und die Wackelohren, war aber trotzdem lustig zu sehen wir sie abwechselnd auf- und abgetaucht sind.

Unser Piroguenfuehrer hat uns dann noch mit Ketten aus Seerosen geschmueckt, sah das schrecklich kitschig aus, aber die Afrikaner fandens toll…

Danach sind wir zu den Wasserfaellen in Banfora gefahren und sind dabei an den riesigen Zuckerrohrfeldern vorbeigekommen, ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal soviel gruen gesehen hab, das war echt toll!

Zuerst haben wir unter einem riesigen Mangobaumhain gepicknickt, natuerlich mit Mangos, und sind dann unten in dem kleinen See, in den sich der Wasserfall ergiesst geschwommen, endlich mal natuerliches Wasser und nicht immer nur Schwimmbad!

Danach sind wir an den Wasserfaellen hochgeklettert und endlich gab es wieder frische Baeume und Pflanzen, ueberall plaetscherte ein wenig Wasser, ihr koennt euch gar nicht vorstellen wie ausgehungert ich danach bin! Ohne Witz, inzwischen kann ich Wasser und gruene Pflanzen riechen, die Indianer sind gar nicht solche tollen Spuernasen, sogar ich kann das, man braucht nur ein wenig Entzug… die Nacht haben wir dann draussen auf alten Gesteinsformationen verbracht, die dadurch entstanden sind, als das Meer noch da war. Auch sehr schoen, allerdings bin ich selten so zerbissen worden, brrr, aber das ganze Krabbelzeug war auch interessant, ich habe noch nie vorher so schreiend rote Kaefer gesehen.

Am Wochenende von Himmelfahrt bin ich noch einmal kurz in den Niger gefahren, um dort die letzten Westafrikanischen Giraffen zu sehen, mit denen ein anderer weltwaerts- Freiwilliger dort arbeitet, es war sehr lustig, da man sich immer rueckwaerts an sie annaehern musste und so haben wir witzige Fotoshootings mit Giraffe gemacht, an die ich mich bis zu 6 m naehern konnte. Ausserdem musste ich die Gelegenheit nutzen und Datteln importieren, von den 4kg lebt leider nur noch eins, was eigentlich fuer Deutschland bestimmt ist J.

 

In anderthalb Wochen moechte ich zusammen mit Jan fuer eine gute Woche nach Togo fahren, das sind meine fuenf Tage Jahresurlaub, die mir bleiben, die anderen Ausfluege habe ich immer uebers Wochenende machen muessen.

Da werde ich hoffentlich wieder gruenen Wald, Berge und das Meer sehen koennen, alles Sachen die es in Burkina leider nicht gibt.

Und danach dauert es gar nicht mehr lange bis ich dann die grosse Rueckreise antrete.

 

meine neue Arbeit: 9. Juni 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 15:37

Leider laeuft mein neuer Einsatzplatz nicht wie geplant. Eigentlich sollte meine Hauptaufgabe darin bestehen, nachts auf der Strasse die Strassenkinder zu sensibilisieren, allerdings ist einer meiner Mitarbeiter bei so einer Aktion gewaltätig angegriffen und als paedophil beschimpft worden, daher sind solche Sensibilisierungskampagnen komplett eingestellt worden.

Dann soll ich noch mittags schulische Unterstuetzung anbieten, wozu aber kaum einer der Jungen Lust hat, kann ich auch gut verstehen, in der einzigen kleinen Mittagspause moechte man bestimmt nicht mehr fuer die Schule arbeiten. Eigentlich arbeite ich nur ab und zu mit einem Jungen und einem anderen bringe ich Englisch bei. Allerdings kommen die nur sehr unregelmaessig, weshalb ich oft vergeblich und umsonst 50 min durch die Mittagshitze hin und noch mal 50 min zurueckfahren muss, was mich natuerlich kein bisschen motiviert… trotzdem fahre ich fast immer hin, manche der kleineren Jungs reden gerne mit mir, ich hab mir inzwischen meine Position dort erkaempft und ich unterhalte mich gerne mit ihnen, einer der Jungs moechte, dass ich ihm die Afrikakarte beibringe, allerdings kann er nicht lesen oder schreiben, deswegen wird das ein laengeres Projekt J

Allerdings findet auch der DED, dass in diesem Posten nicht genug Auslastung fuer einen Freiwilligen vorhanden ist, weshalb auch mein zweiter Einsatzplatz eingestellt wird, irgendwie habe ich kein Glueck.

Immerhin muss ich mich noch um den Film ueber das weltwaerts- Programm kuemmern und habe so noch eine Aufgabe. Die ist zugegebenermassen sehr schwierig, da ich ueberhaupt keine Erfahrung im Filmschnitt habe und alle anderen Freiwilligen sich aus der Verantwortung ziehen und mich damit alleine lassen, aber ich wurschtel mich da durch und komme immer besser mit dem Schnittprogramm zurecht, aber langsam komme ich ein wenig unter Zeitdruck, da ich ja gar nicht mehr soviel Zeit habe.

Durch die Filmbearbeitung mache ich aber auch lustige Erfahrungen, ich habe mich letztens mit dem besten burkinischen Saenger getroffen, um die Rechte fuer zwei seiner Lieder fuer den Film zu erhandeln, erfolgreich J!

Allerdings bin ich daneben auch gut beschaeftigt, weil ich ja langsam mein Studium organisieren muss und ihr koennt mir glauben, mit kaum vorhandenem Internet ist es ziemlich kompliziert Recherche zu betreiben und Bewerbungen zu schreiben, aber den groessten Teil habe ich hinter mir und schon auf den Weg nach Deutschland geschickt, nur zwei Motivationsschreiben warten noch auf mich.

Ich bin echt gespannt wohin es mich verschlaegt. Wenn ich konkret wuesste, wohin ich in ein paar Monaten gehen werde, wuerde ich noch mit einer anderen Einstellung nach Hause fahren, so ist dieses Ungewisse weniger anziehend…

 

mein neues Haus… 9. Juni 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 15:35

Ende Maerz bin ich aus meiner alten Gastfamilie ausgezogen, nachdem ich den Einsatzplatz gewechselt hatte und nun in der Strassenkinderorganisation arbeite.

Der Umzug war total seltsam, da schon seine Koffer zu packen, festzustellen wie viel Krempel man schon angesammelt hatte und sich dann von allen Kontakten im Quartier zu verabschieden, mein Schneider, Leute auf der Strasse, mit denen ich mich unterhalte und meine Fruechtefrau… ich war ganz komisch drauf und traurig, aber dann gings los ins neue Haus!

Ich hab wochenlang nach ner Unterkunft gesucht, was sehr stressig ist, da es hier keine Anzeigen gibt, alles nur ueber Hoerensagen geht und ich zu Fuss von einer Wohnung zur anderen gelaufen bin…

Irgendwann hatten wir aber ein kleines Haeusschen mit eigenem Hof gefunden, was ganz neu gebaut war und die Miete akzeptabel war. Es lag zwar relativ ausserhalb vom Zentrum, aber hatte Fenster und sogar eine Dusche, ein Waschbecken und ein Klo und einen Wasserhahn in dem Raum der als Kueche gedacht war! Fliessend Wasser! Ein Traum, vorher hab ich fuer jeden Futz Wasser zum Brunnen laufen muessen… inzwischen habe ich wohl auch nicht mehr so stark meine Bauarbeiterhaende vom staendigen Seilziehen J

Am Anfang haben wir zu dritt hier drin gewohnt, eine kanadische Studentin, eine andere weltwaerts Freiwillige namens Livia und ich.

Ich hatte sogar ein eigenes Zimmer und neben dem Minibadezimmer gabs einen grossen Raum als Wohnzimmer, so was wie eine Kueche und eine kleine Terasse…

Wenn ich jetzt Kueche oder Wohnzimmer schreibe, stellt euch nicht zu viel drunter vor, es sind einfach Raeume, nicht mehr, im sogenannten Wohnzimmer liegen zwei Matrazen und Kissen als Sofa und es gibt einen Tisch, das war die ganze Einrichtung, in der Kueche gibt’s auch nur ein Becken und die Gasflasche, sonst nichts und sie ist auch nicht groesser als zwei Quadratmeter… wir leben ziemlich provisorisch, in meinem Zimmer sind zum Beispiel umgedrehte Strohkoerbe meine „Tische“, aber wir haben immerhin noch einen Tisch und vier Stuehle machen lassen…

Die Kanadierin ist allerdings schon ganz schnell ausgezogen, weil wir nach einer Woche ueberfallen worden sind:

Livia hatte noch draussen geschlafen, alles war verschlossen und verriegelt und trotzdem sind aus unserem Hof die zwei Mopeds und mein Fahrrad gestohlen worden! Mit Dietrich muessen sie ueber die Mauer geklettert sein und von innen alles aufgeschlossen und die Fahrzeuge rausgetragen haben, obwohl Livia zwei Meter daneben schlief!

Das war natuerlich ein ganz schoener Schock, die Kanadierin hats nicht verkraftet und ist ausgezogen… Livia hat sich ein paar Tage spaeter noch mal an der Nase herumfuehren lassen, als ein Mann behauptete Klempner zu sein und unser Klo reparieren zu wollen, dummerweise hat sie ihn alleine gelassen, woraufhin er alle wertvollen Teile aus dem Spuelkasten ausgebaut hat und ihren Fotoapparat aus ihrem Zimmer geklaut hat.

Ein paar Tage spaeter ist sie dann noch mal auf ihrem Fahrrad ueberfallen worden, das war eine ganz schoen turbulente Zeit und eigentlich wollten wir einen Waechter anstellen, weil junge weisse Maedchen wohl hier nicht alleine wohnen koennen, aber letztendlich haben wir nur neue Sicherheitsschloesser einbauen lassen… bis jetzt ist nichts weiteres passiert…

So musste ich mir natuerlich ein neues Fahrrad kaufen, was aber viel viel besser als das alte Klapperding war und viel weniger repariert werden muss.

Ausserdem haben wir seit neuestem auch eine Hauskatze namens Milka, ein kleines verhungert Katzenbaby vom DED- Parkplatz, dass wir einfach nicht verhungern lassen konnten: Allerdings ist sie schon ziemlich gross geworden und kann ziemlich nerven weil sie einem immer zwischen die Fuesse laeuft und dauernd durchdringend miaut weil sie essen haben will J

Aber das neue Haus ist praktisch, ich bin viel unabhaengiger, andere Freiwillige koennen hier uebernachten und an meinem Geburtstag habe ich hier eine riesige Einweihungsfeier gehabt, die ich sonst nicht haette machen koennen…

 

Spaetes Lebenszeichen waehrend der grossen Hitze… 9. Juni 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 15:33

An all meine Lieben zuhause!

Endlich komme ich mal wieder dazu meinen Blog zu aktualisieren, eigentlich ist es ja ein gutes Zeichen, wenn ich mich nicht zu oft melde, dann koennte man ja meinen ich haette hier mehr zu tun, allerdings zu haeufig habe ich mich hier glaub ich auch noch nie gemeldet!

Also, erstens hat es praktische Gruende: die letzten drei Monate war hier die heisseste Zeit des Jahres, leider merkt man noch nicht, dass das vorbeigeht, obwohl ja jetzt die Regenzeit anfangen soll, ein paar Mal hats auch schon gewittert, aber das wars dann auch und das Land ist immer noch staubtrocken…

Ich habs aber ueberstanden, obwohl ich so Angst davor hatte, wie ich diese Hitze aushalten soll, aber es ging wirklich… an die Temperaturen (44-48 Grad C im Schatten) gewöhnt man sich, nachts schlafe ich bei mindestens 35 Grad, was ich glaub ich in Deutschland nicht ausgehalten haette, hier aber voellig normal ist, man schwitzt schon und trinkt viel mehr und wenn der Ventilator funktioniert ist es auch toll, aber ich bin sowieso so muede, dass ich schlafen muss.

Das anstrengende ist die Laenge! Im Maerz habe ich noch Sport regelmaessig versucht zu machen, im April hatte ich keine Kraft mehr dazu, im Mai erst recht nicht und meine ersten Tage im Juni waren auch nicht so sportlich aktiv, nur das ewige Fahrrad fahren haelt mich zum Glueck in Bewegung!

Man ist sowieso die ganze Zeit am Schwitzen, bewegungslos liegt man da und es laeuft und laeuft… ausserdem haben wir wegen der Hitze und dem Staub mehr oder weniger ausgepraegte Hautprobleme, was dadurch noch schlimmer wuerde… also haengen wir alle total schlaff rum, noch nichtmal im Schwimmbad sind wir mehr, was unter anderem an den steigenen Preisen liegt wie auch daran, dass alle Burkinabé gerade Schwimmunterricht bekommen, hier kann naemlich kaum jemand schwimmen…

Das allerschlimmste ist aber, dass andauernd der Strom abgestellt wird! Es gibt sogar einen „Stromabstellplan“, sehr lustig, in den verschiedenen Stadtteilen wird dann die Stromversorgung gekappt, damit der Rest wenigstens noch etwas hat, allerdings ist dieser Plan fast sinnlos, weil auch sonst meistens kein Strom da ist… man hat sich dran gewoehnt, leider geht der Ventilator nicht, viel bloeder ist aber, dass es kein Licht mehr gibt und es hier ja das ganze Jahr lang frueh dunkel wird. Fuer die Mopeds ist es unpraktisch, weil es keinen Sprit mehr gibt, weil die Zapfsauelen nicht mehr funktionieren und ich finds am allerunpraktischsten, dass keine Ampel mehr funktioniert und der schreckliche Verkehr noch chaotischer und gefaehrlicher wird!

Allerdings ist es so auch unglaublich schwierig zu arbeiten, wie soll ich ohne Strom den PC zum Filmschneiden benutzen? Geht natuerlich nicht,  und so komme ich nicht vorwaerts… die Leute, die Internetcafés betreiben verdienen nichts, mein Schneider kann ohne Licht nicht naehen, die kleinen Boutiquen koennen eigentlich alles was im Kuehlschrank war, wegwerfen (was sie natuerlich nie tun, weshalb man nur schlechte Sachen bekommt), die Firmen stehen still und so kann leider auch kein Geld verdient werden und die Wirtschaft hier auch nie vorrankommen…

Ich habe gehoert, dass angeblich die Sonabel, der staatliche Stromkonzern so viele Schulden hat, dass sie keinen neuen Strom einkaufen koennen und nur noch die Elfenbeinkueste Strom nach Burkina liefert, wenn das wirklich stimmt, waere das schlimm, denn so ist ja immer noch keine Besserung in Aussicht…

Viel eckliger ist allerdings, dass bei mir im Haus oft stundenlang das Wasser abgestellt ist, dann kann ich mich nicht waschen, nichts trinken, Klo funktioniert nicht, abwaschen oder saubermachen auch nicht und das bei diesem Dreck und wo Hygiene alles ist… richtig widerlich und so eine Erloesung wenn der Wasserhahn etwas Wasser ausspuckt…

Ihr sehr also, ja ich hab mir auch zu wenig Zeit genommen euch zu schreiben, aber es gibt einfach fast nie Strom und Internet noch viel weniger… wie viele Kilometer ich schon durch Ouaga gefahren bin auf der Suche nach einem Internetanschluss der funktioniert….

Aber ich versuche alles nachzutragen…

 

Weltwaertsfilm, Zwischenseminar und wie es weitergehen koennte… 6. März 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 13:18

In der Zwischenzeit konnte ich trotzdem noch was machen, zum Beispiel den „weltwaerts“- Film; mit dem der DED uns Freiwillige beauftragt hat. Dabei hab ich die Leitung mituebernommen und musste viel organisieren; von Ausstattung bis Kostenvoranschlaegen und schliesslich hab ich hauptsaechlich mit drei anderen Freiwilligen 2 Wochen lang gedreht und sind deswegen auch zu Lara, Irene oder Leon zu den Einsatzplaetzen gefahren. Der Plott ist, dass ein neuer Freiwilliger hier ankommt, dessen Aufenthalt wir grob wiedergegeben wollen und dadurch unsere eigenen Einsatzplaetze praesentieren. Im Maerz mache ich noch ein Praktikum in einer Medienfirma, damit ich das ganze Editieren dann auch ein bisschen professioneller kann; und wenn ich das ganze dann zusammengeschnitten hab; kommt es wahrscheinlich auf die DED- Homepage.

Anfang Februar hatten wir auch unser Zwischenseminar, inzwischen bin ich ja schon ueber ein halbes Jahr hier! Dazu sind wir die ersten Tage nach Bobo gefahren; die zweitgroesste Stadt von Burkina und viel schoener als Ouaga! Dort haben wir zwei Tage lang unsere Einsatzplaetze evaluiert, damit unsere Nachfolger weniger Probleme haben; aber auch ein anderes DED Projekt besucht oder an einer Fetischbeschwoerung teilgenommen; das arme Huhn…

Den zweiten Teil haben wir wieder in Ouaga verbracht und dann thematische Einheiten gehabt, zu Maedchenbeschneidung oder dem Film „let’s make money“, den ich allen nur empfehlen kann!

Nach dem Seminar hab ich dann ein dreiwoechiges Praktikum in einer Organisation angefangen; die bald einen Einsatzplatz anbietet und waehrend der vom BMZ noch anerkannt wird; teste ich ihn sozusagen fuer mich und wenns mir dort gefaellt; bleib ich da.

Die Organisation namens TAAB YINGA kuemmert sich um Strassenkinder; die haertesten Brocken die es so gibt…

Meine Kollegen da sind eigentlich alle sehr nett und ich mag die Atmosphaere; nur mein Chef ist komisch… allerdings kann man noch nicht von ausfuellender Beschaeftigung sprechen; was hauptsaechlich daran liegt; dass wir 7 Praktikanten in der Organisation sind!

Das Einarbeiten ist natuerlich auch nicht immer leicht; vor allen Dingen von den Jungs respektiert zu werden, aber das ist ja immer so…

Ich kuemmer mich um die, die keinen Bock haben zur Schule zu gehen und auch keine Ausbildung zum Schneider oder Mechaniker z.B. machen wollen, verfolge die; die in den Ausbildungsateliers untergebracht sind und passe in der Mittagspause auf die Jungs auf… also viel Kontrollarbeit; wo man nicht merkt; dass man wirklich was tut, aber daran gewoehn ich mich schon…

Die Jungs sind aber wirklich kompliziert; letzte Woche ist ein Grossteil derjenigen; die auch in dem Zentrum schlafen; wieder auf die Strasse abgehauen; nur weil wir wollten; dass sie sich mittags waschen… systematisch luegen tun sich auch alle und wollen ueberall profit schlagen; damit sie sich wieder Zigaretten und Drogen kaufen koennen, also muss ich immer aufpassen, aber welche Arbeit ist schon einfach?

Ich schau jetzt mal; ob ich bis Sommer da bleiben will und dann wird sich schnellstens ein neues Zimmer gesucht!

So, jetzt seid ihr wieder ein bisschen auf den neueren Stand gebracht; naechstes Mal meld ich mich wieder schneller; versprochen ^^! Liebe gruesse!

 

Platzwechsel und Korruptionsprobleme 6. März 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 13:15

Nach den ganzen Feiertagen wollte ich dann doch noch mal versuchen ein bisschen zu arbeiten; bekam allerdings gar keine Unterstuetzung von meiner Organisation; weshalb ich kaum was machen konnte. Eigentlich wollte ich das Patenschaftssystem fuer die beduerftigen Kinder aufbauen; dazu musste ich die aber erstmal sehen und keiner meiner Mitarbeiter war in der Lage mich dorthin zu fahren; entweder gabs kein Geld fuer Sprit; oder Malaria ging angeblich mal wieder um; nach anderthalb Wochen hatte ich die Nase voll und hab mich auf die Suche nach meiner nettesten Kollegin gemacht; die ich dann zum Glueck auch gefunden habe.

Sie deckte mir dann das eigentliche Arbeitsprinzip meiner Fondation auf: zuerst dachte ich; dass es einfach nur keine Arbeit fuer mich gaebe, aber in Wirklichkeit findet generell keine Arbeit statt! Alle Hausbesuche und Veranstaltungen; die meine Organisation angeblich durchfuehrt; finden nicht statt; aber zu allem gibt es gefaelschte Berichte, fuer die Geld; unter anderem von den Vereinten Nationen; gezahlt wird; das dann in die Tasche meiner Gastmutter wandert!

Ich war so wuetend; als ich das gehoert hab und hab mich noch hilfloser gefuehlt, als ich gemerkt hab; dass ich dagegen gar nichts machen kann.

Naja, danach war der Ofen endgueltig aus und ich wollte so schnell wie moeglich den Platz wechseln, allerdings gibt es noch gar keine neuen Einsatzplaetze, die muessen erst noch vom BMZ anerkannt werden.

Die ersten Tage nach der Entdeckung waren richtig schwierig, ich muss ja die ganze Zeit so tun, als ob ich nichts weiss und dabei haben alle hier Angst; dass ich dahintergekommen bin und gerade meine Gastmutter versucht mich die ganze Zeit zu provozieren und mein Gastvater will mir alles moegliche verbieten; was ich aber nicht mit mir machen lasse…

Sobald ich einen neuen Einsatzplatz habe; suche ich in der Umgebung nach ner Wohnung und bin  hoffentlich im Maerz hier ausgezogen! Obwohl es mir um die ganzen Kontakte in meine Viertel sehr leid tut; aber das kann ich einfach nicht akzeptieren…

 

ein neues Jahr… 17. Februar 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — damarispietsch @ 13:31

Bonne année und Gesundheit und Wohlstand und Glueck und weniger Probleme !

Das wuenscht man sich hier ueblicherweise und das bekam ich waehren den ersten Tagen des neuen Jahres dauernd gesagt, also auch an euch diese reichhaltigen Neujahrswuensche!

Ich bin gar nicht mal so gut ins neue Jahr hineingekommen; uebrigens natuerlich eine Stunde nach euch; es war ganz komisch zu wissen; dass ihr schon eine Stunde eher feiert; aber wir haben uns dann nach der burkinischen Uhr gerichtet…

Eigentlich hatte ich den ganzen Nachmittag Pizzaschnecken mit den anderen gemacht und wollte mich nur schnell duschen und umziehen; wobei ich aber ziemlich zusammengebrochen bin und nur noch aufs Moped gekrochen bin; um zur Feier zu fahren; wo ich dann mit hohen Fieber; Stoffdecke, Pfefferminztee und Zaehneklappern sass, aber dadurch brauchte ich gar nichts trinken; durch meine Fieberhalluzinationen war ich auch so gut dabei… J

Einer der Zivis hatte Dinner for one bei youtoube runtergeladen; so entging uns auch das nicht; ich hatte noch ein paar Wunderkerzen mitgebracht und so haben wir das neue Jahr hier begruesst; mein Kraeutertee wurde mit Sekt gemischt und insgesamt wars noch sehr schoen; auch wenn ich mich relativ schnell ins Bett verzogen habe…

Am naechsten Tag mussten wir dann alle mehr oder weniger verkatert die uebliche Besuchertour mitmachen; hier wird man an Feiertagen ueberall eingeladen und geht auch ueberall hin und muss ueberall gaaaanz viel essen und hinterher tanzen…

Eigentlich gar keine schlechte Tradition; vorrausgesetzt der Magen ist stabil genug; aber so kann man viele Freunde treffen etc. … auch wenn es schnell stressig werden kann und man sich nicht auf jemanden spezielles konzentrieren kann…

Aber Weihnachten fand ich es halt nicht so toll, da mochte ich wohl doch mehr das vertraute… aber insgesamt bin ich doch ganz froh; dass ich es hier verbracht habe, es war zwar keine schoene Erfahrung; aber so werde ich das naechste Weihnachten ganz anders schaetzen…